KI macht Gestaltung schneller.
Ein Prompt, ein paar Sekunden Wartezeit – und schon steht das Plakat für das nächste Weinfest, den Wochenmarkt, das Sommerfest oder die Neueröffnung.
Sieht gut aus. Ist günstig. Und vor allem: schnell gemacht.
Das Problem? Das Plakat kommt uns irgendwie bekannt vor.
Und nicht nur uns.
Denn je mehr Unternehmen, Vereine und Veranstalter auf die gleichen KI-Tools setzen, desto häufiger begegnen uns auch die gleichen Gestaltungsmuster.
Retro-Schrift. Pinselstrich. Ein großer runder Störer mit Datum. Kleine Pfeile und Herzchen. Papiertextur im Hintergrund. Dazu ein perfekt inszeniertes Hauptmotiv und möglichst viele Informationen in möglichst vielen kleinen Kästen.
Was einzeln durchaus charmant aussehen kann, wird in der Masse plötzlich erstaunlich austauschbar.
Andere Veranstaltung. Andere Branche. Andere Stadt.
Gleicher Look.
Dabei ist KI nicht das eigentliche Problem.
Wir nutzen KI selbst und schätzen die Möglichkeiten, die sie uns in Kreation, Konzeption und Produktion bietet. Sie kann Ideen visualisieren, Varianten entwickeln, Prozesse beschleunigen und Dinge möglich machen, für die früher deutlich mehr Zeit und Budget notwendig gewesen wären.
Problematisch wird es erst, wenn das Werkzeug gleichzeitig die Gestaltung übernimmt.
Denn KI arbeitet mit dem, was bereits funktioniert. Sie erkennt bekannte Muster, kombiniert erfolgreiche Stilmittel und liefert daraus ein Ergebnis, das möglichst genau unserer Erwartung entspricht.
Und genau deshalb sehen viele KI-Plakate auf den ersten Blick richtig gut aus.
Sie sind gefällig. Professionell. Emotional. Perfekt inszeniert.
Aber eben auch: verdammt bekannt.
Gute Gestaltung sollte jedoch mehr leisten, als auf den ersten Blick zu gefallen.
Sie sollte zu einem Unternehmen passen. Eine Marke wiedererkennbar machen. Eine eigene visuelle Sprache entwickeln. Aufmerksamkeit erzeugen, ohne einfach das zu wiederholen, was gerade alle machen.
Denn wenn der Friseur, das Weinfest, der Wochenmarkt, das Autohaus und das Nachbarschaftsfest plötzlich dieselbe visuelle DNA besitzen, bleibt von Individualität nicht mehr besonders viel übrig.
Deshalb sehen wir KI als das, was sie ist: Ein ziemlich mächtiges Werkzeug.
Aber ein Werkzeug ersetzt keine Idee, keine Strategie und kein Gespür dafür, was eine Marke besonders macht.
Wir verbinden deshalb KI-Know-how mit Konzeption, Markenverständnis und Design. Wir nutzen die Geschwindigkeit und Möglichkeiten neuer Technologien – ohne die Gestaltung einfach dem Algorithmus zu überlassen. Denn am Ende geht es nicht darum, ob ein Plakat mit oder ohne KI entstanden ist.
Es geht darum, ob jemand daran vorbeigeht und denkt: „Das habe ich doch schon hundertmal gesehen.“
Oder ob etwas hängen bleibt.
Mehr dazu erfährst du unter 👉 Marken & Design.
Auf den Punkt gebracht:
🤖 KI kann Gestaltung beschleunigen – sollte sie aber nicht bestimmen
🎨 Gutes Design braucht eine eigene visuelle Idee statt bekannter KI-Muster
💡 KI ist ein Tool. Die Differenzierung entsteht durch Strategie und Kreativität





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