Whitepaper: Wie entwickelt sich der Tourismus im Krisenjahr?

Krieg in der Ukraine, Inflation, Energiekrise, Corona, Klimawandel… Krisen scheinen momentan kein Ende zu nehmen. Insbesondere in finanzieller Hinsicht sind sie nicht abstrakt – sie sind im Alltag der Menschen angekommen. Zukunftsängste wachsen und damit sinkt die Konsumfreude.

Wir, als strategisch beratende Agentur, schauen natürlich besonders genau hin, um unsere Kunden in ihren Planungsentscheidungen bestmöglich zu unterstützen. Einer unserer Kompetenzschwerpunkte ist die Tourismusbranche, die unter den Corona-Restriktionen besonders gelitten hat. Jetzt stellt sich die Frage, wie es mit dem Tourismus im Krisenjahr 2022 und darüber hinaus weitergeht und wie Tourismus-Akteure das Geschehen positiv lenken können.

GfK-Studie: Bisher keine Auswirkungen

Der Nachholbedarf in Bezug auf Reisen ist offenbar so groß, dass auch die hohe Inflation nicht als Bremse wirkt. Laut GfK-Befragung sparen die Deutschen nicht am Urlaub, sondern eher bei Gütern des täglichen Bedarfs, wie Lebensmitteln.

Die aktuellen Buchungszahlen bestätigen die Reiselust der Deutschen in diesem Jahr. In der Branche zeigt man sich daher zuversichtlich für das Jahr 2022. Also alles gut, könnte man meinen?

Nicht ganz, auch der Tourismus bekommt erste Auswirkungen der Krisen zu spüren: Civey kommt zu dem Ergebnis, dass sich zwar für 57 % der deutschen Urlauber die zukünftige Reiseplanung aufgrund der Inflation nicht ändert, immerhin 18 Prozent der Befragten planen aufgrund der Preissteigerungen jedoch einen billigeren oder kürzeren Urlaub. Bereits ein Viertel verzichtet komplett auf eine Reise.

Preissteigerungen auf der Kostenseite

Negativ wirken sich die Preissteigerungen in den Bereichen Nahrung und Energie auch für die Tourismus-Anbieter aus. Sie geraten zunehmend unter Druck und werden die Preissteigerungen früher oder später an die Kunden weitergeben müssen, um im Geschäft zu bleiben.

Bereits jetzt ist das Reisen teurer als in den vergangenen Jahren. Vor allem die Flugpreise sind in die Höhe geschossen, wie aus einer Erhebung der Onlineportals CHECK24 hervorgeht. Bei Flugverbindungen zu den zehn beliebtesten Destinationen des Webportals wurde zuletzt ein durchschnittlicher Preisanstieg von 44 Prozent zum Jahr 2019 festgestellt. Auch für Pauschalreisen müssen Urlauber laut einem Bericht der Tagesschau in diesem Jahr tiefer in die Tasche greifen, jedoch liegen die Preissteigerungen hier noch im moderaten Bereich. Reiseveranstalter haben ihre Kontingente bei Hotels, Airlines, etc. bereits vor der aktuellen Teuerungswelle erworben. Erst wenn diese Kontingente erschöpft sind, werden auch die Preise für Pauschalreisen deutlich steigen.

Bei zahlreichen Verbrauchern kommen darüber hinaus die gestiegenen Energiekosten in voller Stärke erst mit deutlicher Verzögerung über die Abrechnung der Energieanbieter bzw. die Nebenkostenabrechnung an.

Es ist damit zu rechnen, dass die Deutschen noch deutlich kostenbewusster agieren werden, wenn die Steigerung der Energiepreise mit der nächsten Nebenkostenabrechnung voll durchschlägt. Dann wird der Trend zum Sparen auch verstärkt im Tourismus ankommen.

10 Thesen zur Zukunft des Tourismus

Doch wie wird sich das konkret auf die Reisebranche auswirken und wie kann man sich schon jetzt darauf einstellen um möglichst gut durch diese unruhigen Zeiten zu kommen. Darauf geben wir Antworten in unserem kostenlosen Whitepaper: “Zehn Thesen: Wie entwickelt sich der Tourismus im Krisenjahr 2022?“.

Download des Whitepapers - 10 Thesen zum Krisenjahr 2022 im Tourismus Whitepaper: 10 Thesen zur Zukunft des Tourismus als kostenloser PDF-Download

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