Spotify Marketing – Neue Möglichkeiten

Digitale Marketing Kampagnen nutzen heute schon eine Vielzahl an unterschiedlichen Plattformen, Kanälen und Anzeigenformate. Dabei bilden die alteingesessenen Kanäle wie Google Ads, Display Ads und Social Media Ads meist die übliche Grundlage der Kampagne. Und auch wenn die Möglichkeiten der Anzeigentypen (Reel Ads, Story Ads, Responsive Display Ads) sich in den letzten Jahren stetig erweitert haben und auch kleinere neue Kanäle (wie bspw. Pinterest Ads) hinzu kamen, setzen alle diese Kanäle doch auf dem gleichem Konzept auf: Visuelles Marketing!

Spotify Ads – die neue Radiowerbung

Doch seit kurzem greift auch ein anderer großer Player auf dem Werbemarkt an und sorgt für die Renaissance eines ehemals sehr beliebten Werbeformats: den Audio Anzeigen. Ganz nachdem Motto “Geht ins Ohr – bleibt im Kopf” ermöglicht Spotify seit kurzem über das eigene Self Service Tool schnell und einfach Audio Anzeigen zu gestalten und direkt zu schalten.

Viele Jahre haben wir bei unseren großen Kampagnen für unsere Kunden Radio Werbung als wichtigen Bestandteil des Cross-Channel Mix gesehen. Durch das Aufkommen der großen Streamingdienste, wie Spotify, Deezer, Apple Music, …, und die damit verbundenen geringeren Einschaltquoten im Radio, haben wir auch nur noch seltener auf dieses Format gesetzt. Zu hoch waren die Produktions- und Mediakosten im Verhältnis zu den modernen digitalen Kanälen. Denn auch die Ausrichtung war natürlich beim Radio eher auf Quantität statt auf Qualität ausgelegt, da man nur sehr grob die Zielgruppen nach Sendern und Uhrzeiten gruppieren konnte.

Keine Produktionskosten

Doch diese Probleme geht Spotify nun mit ihren Spotify Ads und dem eigenen Self Service Tool an. Seit Anfang des Jahres ist es von Spotify offiziell für alle verfügbar und überrascht mit vielen spannenden Funktionen. So lässt sich beispielsweise ganz einfach und direkt online der Audio Spot generieren.

Man muss lediglich die gewünschte Werbebotschaft in Textform eingeben und kann dann aus einer Vielzahl an Sprechern auswählen, die diesen Spot dann sprechen. Die Sprecher sind sowohl in Alter und Geschlecht aufgegliedert, so dass man immer den passenden Sprecher für die Werbebotschaft sowie die Zielgruppe finden kann. Natürlich besteht zusätzlich auch die Möglichkeit einen eigenen Spot hochzuladen.

Geringe Mediakosten

Nachdem sie also mit einfachen und kreativen Mitteln schon das Problem der hohen Produktionskosten erschlagen haben, legen sie dann auch noch bei den Mediakosten nach. Denn einen Mindesteinsatz gibt es hier auch nicht! Wir empfehlen je nach Kampagnenziel und Zielgruppe mit mindestens 500€ Mediabudget zu starten, wodurch wir deutlich unter den Mediakosten für einen klassischen Radiospot uns befinden.

Somit ermöglicht es Spotify sowohl als Teil einer größeren Media Kampagne zu fungieren, als auch losgelöst als eigenständige kleine Marketing-Kampagne eingesetzt zu werden.

Zielgruppen-Targeting und Nutzer

Doch wie schon zuvor erwähnt hat man mit Radio Spots häufig auf Quantität statt auf Qualität hinsichtlich der Zielgruppen-Ausrichtung gesetzt. Auch hier bietet Spotify mit dem Self Service Tool viele interessante Möglichkeiten.

Wie auf anderen digitalen Kanälen lässt sich das Targeting, sowohl demografisch als auch geografisch ausrichten. Weitere Eingrenzung lassen sich dann zusätzlich über Interessen (Kultur, Theater, Reisen, …) vornehmen. Doch damit nicht genug, setzt Spotify hier noch eine Targeting Möglichkeit oben drauf, die für viele Marketer sehr spannend sein wird, Targeting nach Alltagssituationen. So können wir einfach entscheiden, ob wir beispielsweise nur Personen ansprechen wollen, die gerade im Auto oder auf dem Weg zur Arbeit Spotify hören. Mit dieser Möglichkeit bewegen wir uns also noch tiefer in der Customer Journey als wir es von anderen Tools gewohnt sind.

Aber wo ist nun der Haken? Viele unserer Kunden haben im ersten Moment angemerkt, dass doch die meisten Spotify Hörer einen Premium Account haben und somit nur wenige Nutzer wirklich die Werbung bekommen würden. Doch auch dies ist ein Trugschluss. Nach aktuellen Statistiken Nutzen ca. 4.500.00 Nutzer in Deutschland Spotify über einen kostenlosen Account, wovon sich ca. 3.600.000 Nutzer in der attraktiven Zielgruppe zwischen 25 und 60 befinden.

Natürlich wirken die Zahlen im Verhältnis zu Meta Ads oder Google Ads noch recht klein, jedoch muss man diese auch im Verhältnis zum konkurrierenden Medium, Radiowerbung, betrachten und viele der Radiosender würden sich freuen, täglich über 3.600.000 Zuhörer zu haben.

Kostenlose Markenkontakt mit Spotify Playlisten

Doch nicht nur bei Paid Ads erfreut sich Spotify in letzter Zeit großer Beliebtheit. Auch im kostenlosen Marketing Mix kommen immer mehr Marken auf kreative Ideen.

Warum nicht den Nutzern eigene Playlisten bereitstellen, die zu verschiedenen Anlässen gut passen, wie beispielsweise das Picknick im Park oder die Cabrio Tour am Wochenende. Natürlich ist die Werbewirksamkeit hier etwas geringer, denn lediglich über den Namen der Playlist und das Icon Titelbild lässt sich hier Werbung verpacken. Jedoch kann man mit einer guten Playlist etwas schaffen, was die kostenpflichtigen Formate nicht hinbekommen: Man bringt den User aktiv dazu eigenständig die “Werbung” zu konsumieren.

Eine besonders kreative Idee in diesem Bereich hatte der Nudelhersteller Barilla. Sie haben zu verschiedenen Nudelsorten die passende Playlist in der Länge der jeweiligen Kochzeit erstellt. Diese kreativen Idee bekommt von uns definitiv einen Daumen nach oben! Weshalb wir gerne hier die eine oder andere Nudel-Playlist verlinken:

Wenn wir nun euer Interesse für Marketing über Spotify geweckt haben, könnt ihr uns gerne darauf ansprechen und wir entwickeln mit euch eure erste Spotify Kampagne: Kontaktiert unser Team

PS: In kürze werden wir hier auch unsere ersten Kundenkampagnen vorstellen, dabei werden sowohl generischen Playlist Kampagnen, als auch die neuen Spotify Ads dabei sein.

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