matomo – Die Alternative zu Google Analytics

Anfang April macht sich erneut im Rahmen der DSGVO große Verunsicherung breit. Denn beispielsweise die österreichische Datenschutzbehörde entschied, dass die Verwendung von Google Analytics gegen die DSGVO verstösst. Dieses argumentierten sie mit der Problemstellung, dass die Daten in den USA gespeichert werden und nun US-Behörden ungefragt auf diese Daten zugreifen können. Diese Zugriffe wurden bis vor kurzem noch über das inzwischen außer Kraft gesetzte Privacy Shield verhindert. Auch wenn neue Gespräche zwischen der EU und den USA hierzu statt finden, ist von einer kurzfristigen Lösung nicht unbedingt auszugehen. Bisher gibt es aber auch in Deutschland noch keine Gerichtsurteile zu dieser Thematik, daher empfehlen wir erst einmal Ruhe bewahren.

matomo – opensource Analysetool

Für alle die, die sich aber schon mit einer Alternative beschäftigen will, dem legen wir das meist genutzte opensource Analysetool – matomo – ans Herz. matomo ist der Nachfolger von PIWIK und erfreut sich seit vielen Jahren besonders bei öffentlichen Einrichtungen großer Beliebtheit.

matomo setzt auf einen sehr ähnlichen Aufbau wie Google Analytics, was den Nutzern einen einfachen Einstieg erlauben soll. So bietet es detaillierte Informationen über Besucher (Geografie, Technologie, …), bereitetet das Verhalten der Besucher ähnlich wie Google Analytics in verschiedenen Teilbereichen auf und bietet ebenfalls einen sehr detaillierten Einblick in die Akquisition (Kanäle, Suchmaschinen, Soziale Netzwerke, …). Selbstverständlich ist auch der Bereiche Ziele sowie eCommerce ein fester Bestandteil von matomo. Wer sich noch mehr über matomo informieren will, kann dies auf der englischsprachigen Webseite hier tun – matomo.org

matomo & die DSGVO

Doch warum kann man matomo nun einsetzen und Google Analytics nicht? Dies lässt sich einfach über die Installation von matomo erläutern. Wer matomo einsetzen möchte, kann dies entweder ganz einfach als Cloud Anwendung direkt auf der offiziellen Webseite buchen. Dann werden alle Daten im Gegensatz zum Einsatz bei Google Analytics innerhalb der EU gespeichert. Matomo bietet ein Traffic-basiertes Preismodell an mit monatlicher Zahlung, siehe Preise.

Noch günstiger und ganz unabhängig vom Traffic kann man matomo einsetzen, wenn man es einfach auf dem eigenen Server hostet. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass man sich monatliche Kosten spart, sondern auch noch eine noch höhere Datensicherheit, denn die Daten verlassen nie den eigenen Server. Für unsere Kunden bieten wir matomo schon seit vielen Jahren (früher noch als PIWIK). Im Zuge der vielen Diskussionen rund um Google Analytics haben wir den Prozess nun optimiert und ein eigenes kleines Produkt daraus entwickelt.

Für unsere Bestandskunden bieten wir die Standard-Konfiguration von matomo inkl. die Integration in die Webseite für nur 240€ (einmalig) an. Hinzu kommen für Updates jährlich 160€.

matomo TagManager als GoogleTagManager Ersatz

Auch wenn es rundum den GoogleTagManager noch keine Urteile oder Diskussion gibt, haben wir uns mit dem matomo TagManager ebenfalls noch einmal intensiv beschäftigt. So können wir nun auch für alle matomo-Kunden als Ersatz für den GoogleTagManager den matomo TagManager anbieten. Dieser bietet weitestgehend die gleichen Funktionen wie der GoogleTagManager ist nun wie auch matomo selber auf unseren eigenen Servern gehostet. Damit können wir unseren Consent-Manager nun auch komplett ohne Google Services anbieten.

Wenn ihr dazu Fragen habt oder direkt ein Angebot haben möchtet, könnt ihr uns einfach anrufen oder einfach über unser Kontaktformular direkt anfragen.

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